Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung, sagte der ehemalige US-Präsident Benjamin Franklin, und Jeff Sutherland hat in seiner Bibel zu SCRUM erwähnt: „Uns ist bewusst, dass unsere Zeit begrenzt ist. Aber ist es dann nicht das größte Verbrechen, sie zu verschwenden?“ Wahre Worte. Zeit gehört zu den wenigen Dingen, die wir nicht ansammeln und sparen können. Verstrichene Zeit ist unwiederbringlich verloren.

Deswegen gehört Zeit (auch) für mich zu den wertvollsten Ressourcen, die wir besitzen, und ich bemühe mich von Herzen, in allen Bereichen meiner #lifeworktrailbalance verantwortungsvoll und nachhaltig damit umzugehen.

Die Übergänge zwischen Leben und Arbeit und Trailrunning sind zuweilen fließend, jedenfalls ist mir die Zeit mit meiner Familie und meinen Kindern mega-wichtig. Die Zwillinge feiern im November ihren ersten Geburtstag, und seit sie auf der Welt sind, dreht sich vielleicht nicht alles, aber so wie es auch sein soll sehr vieles um sie.

#lifeworktrailbalance – Samstag von 04:00 – 08:00 am Berg und gleich im Anschluss in Wien zum Familienausflug

Ihretwillen hatte ich auch nicht im Sinn, im Jahr 2018 großartige sportliche Akzente zu setzen. Mein Ziel, unter 24 Stunden beim UTMB zu bleiben, hatte ich erreicht, meine Ambitionen waren befriedigt. Doch als ich am 13. Januar, am Tag des Anmeldeschlusses für Eliteläufer, einen Blick auf die Starterliste des Ultra Trail Mont Blanc warf, sah ich, dass ich in diesem Ranking auf Platz 23 lag. Sollte heißen, dass nicht allzu viele Eliteläufer eingeschrieben waren. In meinem Hirn ratterte und knatterte es. 2017 war ich vom Ranking 81. und wurde schlussendlich 26., also fast um das 4-fache verbessert und somit kam ich zum Schluss, dass ich ein Top-15- oder ein Top-10-Resultat durchaus erreichen könnte.

Doch ich wollte im Sinne meines, unseres Zeitmanagements keine Entscheidungen treffen, ohne nicht mit meiner Frau darüber gesprochen zu haben. „Schatz, die erste Säule ist immer noch die Familie. Wie siehst du aber eventuell meine neuerliche UTMB-Teilnahme?“, fragte ich sie, nachdem ich ihr die Situation und meine Gedankengänge erklärt hatte. Sie stimmte mir zu, und ich meldete mich an.

Upppppppssssssss… I did it again….

In den Tagen danach ließen die Organisatoren noch außertourliche Meldungen von rund 30 weiteren Eliteläufern zu, für mich war klar, dass ich meine hochgesteckten Ziele somit nicht erreichen würde können und ärgerte mich über die Vorgangsweise des UTMB. Zeit verschwendete ich dann im September dennoch keine, ich war schneller als 2017 und wurde – sensationell für mich und für die österreichische Trailrunning-Szene – Neunter.

Zeitverschwendung im sportlichen Kontext ist mir ein Grauen, im beruflichen Umfeld ein Horror. Ein Credo bei Smarter Business Solutions ist, dass meine sieben Mitarbeiter und ich andauernd in einem offenen Dialog stehen, Ideen wälzen und versuchen Probleme so rasch wie nur möglich aus der Welt zu schaffen. Ich lehne den Ansatz eines „Dienst nach Vorschrift“ zutiefst ab; jeder von uns soll einem erfüllenden und erfüllten Job nachgehen, in dem er sich einbringen und sich verwirklichen kann. Dies bedingt natürlich häufige Änderungen und damit sind Herausforderungen verbunden – vor allem mit der Kommunikation haben wir sehr oft zu kämpfen. Aber genau dieses agile Vorgehen wird uns für die immer schnelllebigere Zukunft wappnen.

Wir wollen und dürfen nicht unsere Zeit verschwenden, denn es ist auch die Zeit unserer Kunden. Wenn wir arbeiten, dann lautet das omnipräsente Ziel, einen Mehrwert für unsere Klienten zu schaffen, ihnen SharePoint nicht nur näher zu bringen, sondern dermaßen aufzubereiten, dass sie es lieben, damit zu arbeiten. Dies ist unsere Mission.